MZE-Jahrestagung 2026: Gemeinsam die Zukunft des Einrichtungsfachhandels gestalten
Über 200 Teilnehmer, 30 Industriepartner und zwei Tage voller Impulse für die Zukunft: Die MZE-Jahrestagung 2026 am 13. Und 14. Oktober im Schloss Mondsee zeigte, wie inhabergeführte Einrichtungsbetriebe ihre Marktposition stärken und sich unternehmerisch weiterentwickeln können. Im Mittelpunkt standen klare Positionierung, neue Kompetenzen, digitale Sichtbarkeit und vor allem die Menschen, die den Unterschied machen.
Beständig in Werten. Wandelbar im Weg.
Wie bleibt ein inhabergeführter Einrichtungsbetrieb auch in Zukunft relevant und wirtschaftlich erfolgreich? Diese Frage stand im Zentrum der MZE-Jahrestagung 2026, bei der sich über 200 Teilnehmer und 30 Industriepartner im Schloss Mondsee trafen.
Die zentrale Botschaft: Der Mensch macht den Unterschied. In der persönlichen Kundenberatung, als Unternehmerpersönlichkeit und in einem starken Netzwerk, das Erfahrungen, Ideen und Kompetenzen verbindet.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Zukunft des Einrichtungsfachhandels nicht von einzelnen Maßnahmen abhängt. Erfolgreiche Unternehmensentwicklung entsteht im Zusammenspiel von Profil, Sortiment, Beratungskompetenz, Marketing, Technologie und unternehmerischer Eigenverantwortung.
„Der inhabergeführte Einrichtungsfachhandel hat Zukunft. Nicht, weil es einfach wird, sondern weil wir etwas haben, das in einer immer digitaleren und teilweise unpersönlicheren Welt unglaublich wertvoll ist: Menschen. Menschen, die zuhören, beraten, Verantwortung übernehmen und denen andere Menschen vertrauen. Gleichzeitig müssen wir bereit sein, unsere Unternehmen weiterzuentwickeln. Genau diese Brücke zwischen Beständigkeit und Veränderung wollen wir bei MZE bauen“, betont Andreas Hemetsberger.
Klare Positionierung: MZE-Konzepte stärken das eigene Profil
Sich im regionalen Markt erfolgreich vom Wettbewerb abzuheben, wird für Tischlereien, Küchenstudios und Einrichtungsfachhändler immer wichtiger. Bei der Jahrestagung zeigte MZE, wie Mitgliedsbetriebe dafür auf individuelle Konzepte und professionell entwickelte Marketinglösungen zurückgreifen können.
KENO KENT Küche, ESTEETIKKO und Zukunft aus Tradition
Mit KENO KENT Küche, ESTEETIKKO und Zukunft aus Tradition bietet MZE drei unterschiedlich positionierte Konzepte, die Betriebe dabei unterstützen, ihr eigenes Profil zu schärfen und sich mit einem unverwechselbaren Angebot im Markt zu positionieren.
Dabei geht es nicht darum, Unternehmen zu vereinheitlichen, sondern ihre individuellen Stärken sichtbar zu machen. Professionelle, anpassbare Lösungen für Marketing, Social Media und digitale Sichtbarkeit unterstützen die Betriebe dabei, ihre Zielgruppen gezielt anzusprechen.
„Unser Ziel ist nicht, dass am Ende zahlreiche Händler gleich aussehen. Wir wollen unseren Mitgliedern eine professionelle Grundlage geben, mit der sie ihre eigene Position im regionalen Markt stärken können. Sie müssen nicht alles selbst entwickeln. Aber beim Kunden bleiben sie der Absender“, erklärt Hemetsberger.
Neue Geschäftsfelder erschließen: Lichtplanung als zusätzliche Kompetenz
Ein weiterer Schwerpunkt der Jahrestagung war die Erweiterung bestehender Kompetenzen und Leistungsangebote. Mit der neuen Kooperation zwischen MZE Österreich & Südtirol und Illumina beziehungsweise dem Netzwerk Zukunft Licht eröffnen sich den Mitgliedsbetrieben zusätzliche Möglichkeiten in der professionellen Lichtplanung.
Die Zusammenarbeit bietet:
- Zugang zu mehr als 300 internationalen Leuchtenmarken und Herstellern
- Fachliche Unterstützung bei der professionellen Lichtplanung
- Qualifizierungsangebote zum Aufbau eigener Lichtplanungskompetenz
- Neue Möglichkeiten, Licht als Bestandteil ganzheitlicher Raum- und Einrichtungskonzepte anzubieten
Damit können insbesondere Tischlereien, Raumausstatter und Kompletteinrichter ihr Beratungsangebot erweitern und zusätzliche Kompetenzen im regionalen Wettbewerb aufbauen.
Zukunftseinrichter: Den Unternehmer hinter dem Betrieb stärken
Neben Sortiment, Marketing und neuen Geschäftsfeldern rückte die Jahrestagung eine weitere entscheidende Frage in den Mittelpunkt: Wie können Unternehmer wieder mehr Zeit gewinnen, um aktiv an der Zukunft ihres eigenen Betriebs zu arbeiten?
Gemeinsam mit Roland Schraut entwickelt MZE dafür das neue Unternehmerformat „Zukunftseinrichter“. Es richtet sich an Betriebsinhaber, die ihre unternehmerische Rolle stärken, neue Perspektiven gewinnen und ihren Betrieb strategisch weiterentwickeln möchten.
WEITBLICK: Auftakt im November 2026
Den Start bildet das Format „WEITBLICK“ im November 2026 im Gmundnerberghaus. Im Fokus steht die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Unternehmensentwicklung jenseits des operativen Tagesgeschäfts.
Damit erweitert MZE seinen Ansatz um eine wichtige Dimension: Nicht nur das Unternehmen soll sich weiterentwickeln, sondern auch der Mensch, der es führt.
Impulse für mehr Unternehmertum und unverwechselbare Positionierung
Wie eng wirtschaftlicher Erfolg, Veränderungsbereitschaft und eine klare unternehmerische Haltung zusammenhängen, verdeutlichten die Vorträge der beiden Speaker 2026.
Roland Schraut setzte mit „Optimismus gewinnt. Gerade jetzt.“ und „Die Zukunft schuldet uns nichts.“ Impulse für Eigenverantwortung, Veränderungsbereitschaft und den Mut, neue Wege einzuschlagen.
Boris Thomas, Unternehmer, Mentor und 5-Star-Speaker, rückte mit seinem Vortrag „Beliebigkeit ist der einzige Feind, den Sie fürchten müssen – sagen auch Opa Karl & die KI.“ die Bedeutung von Identität, Herkunft und einer unverwechselbaren Positionierung in den Mittelpunkt.
Beide Perspektiven machten deutlich: Gerade in einem zunehmend digitalisierten Markt bleiben eine klare Haltung, ein eigenständiges Profil und persönliche Beratung entscheidende Stärken inhabergeführter Einrichtungsbetriebe.
Innovationsausstellung: Direkter Austausch zwischen Handel und Industrie
Ein wichtiger Bestandteil der MZE-Jahrestagung 2026 war erneut die große Innovationsausstellung der Industriepartner. Zahlreiche Hersteller nutzten die Veranstaltung für Erstpräsentationen in Österreich und stellten aktuelle Produktneuheiten und Lösungen für den Einrichtungsfachhandel vor.
Besonders wertvoll war der direkte Austausch zwischen Mitgliedsbetrieben und Lieferantenpartnern. Auf vielfachen Wunsch wurde dafür im Veranstaltungsprogramm bewusst mehr Zeit geschaffen. Die Ausstellung unterstrich damit eine zentrale Stärke des MZE-Netzwerks: Industrie und Handel kommen persönlich zusammen, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln neue Perspektiven für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Die MZE-Familie: Gemeinsam mit positiver Energie in die Zukunft
Neben den fachlichen Impulsen prägten persönliche Begegnungen und das starke Gemeinschaftsgefühl der MZE-Familie die beiden Veranstaltungstage.
Live-Musik und Fine Dining bildeten am ersten Abend den stimmungsvollen Rahmen für persönliche Gespräche und intensives Networking. Die positive Atmosphäre und spürbare Aufbruchsstimmung zeigten, wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb der MZE-Familie ist.
Für Andreas Hemetsberger steht fest, dass die MZE-Jahrestagung vor allem eines bewirken soll: neue Möglichkeiten aufzeigen und die Mitglieder motivieren, die Zukunft ihrer Betriebe aktiv zu gestalten: „Unser Netzwerk funktioniert, weil Handel und Industrie gemeinsam gestalten. Entscheidend ist für uns, dass aus den vielen Möglichkeiten für jeden einzelnen Betrieb ein sinnvoller Weg entsteht. Wir arbeiten an Profil, Positionierung, Kompetenz und unternehmerischer Entwicklung nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel. Denn am Ende macht der Mensch den Unterschied: in der Beratung, als Unternehmerpersönlichkeit und im Netzwerk. So bauen wir gemeinsam eine belastbare Brücke in die Zukunft. Das Fundament steht. Jetzt geht es in jedem einzelnen Betrieb weiter.“
Gemeinsam den nächsten Schritt gehen
Die MZE-Jahrestagung 2026 hat gezeigt, wie viele Möglichkeiten sich inhabergeführten Einrichtungsbetrieben eröffnen, wenn sie ihre individuellen Stärken mit professionellen Konzepten, neuen Kompetenzen und einem starken Netzwerk verbinden.
Sie möchten Ihre Tischlerei, Ihr Küchenstudio oder Ihr Einrichtungshaus zukunftsorientiert weiterentwickeln? MZE Österreich & Südtirol begleitet Sie persönlich dabei, passende Potenziale zu erkennen und konkrete Lösungen für Ihren Betrieb zu entwickeln.
Eine Rückvergütung ist ein zusätzlicher wirtschaftlicher Vorteil, der auf Basis vereinbarter Bedingungen und erzielter Einkaufsumsätze entstehen kann. Höhe und Ausgestaltung unterscheiden sich je nach Lieferant und Vereinbarung, weshalb pauschale Rechenbeispiele wenig aussagekräftig sind. Entscheidend ist, Rückvergütungssysteme gezielt in die Sortiments- und Lieferantenplanung einzubeziehen, um wirtschaftliche Potenziale besser zu nutzen und die Rentabilität des Betriebs zu verbessern.